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"Auf dem Holzweg zur Eisenstraße"

Auf dem Wasserwege wurden bis Mitte des 20.Jahrhunderts grosse Mengen von Holz aus dem Stodertal die Steyr abwärts zu den eisenverarbeitenden Betrieben getriftet. Die "Flötzer", ausgerüstet mit drei Meter langen "Flötzhakeln", hatten dafür zu sorgen, dass sich die lose schwimmenden Bloche im engen Flußbett nicht verklausten und die verkeilten Stämme, die "Knöpf", nach dem Öffnen der grossen Sperrechen wieder gelöst wurden.

Der gefährliche Holztransport aus den steilen Gebirgswäldern mit tonnenschwer beladenen Schlitten oder über abenteuerlich gezimmerte Holzrutschen, sg. "Riesen" ist in einer umfangreichen Foto- und Videodokumentation und mit anschaulichen Exponaten präsentiert. Die Darstellung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Holzknechte gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Bedeutung des Holzes für die autark lebenden Gebirgsbauern.